18./19. August 2012
Brämabüel - Fliegen in die Nacht hinein

Schon lange hatten wir davon geträumt: Am Brämabüel nicht um 16:30 zur letzten Bahn ins Tal aufbrechen, sondern einfach mal da bleiben und weiter fliegen - kombiniert mit einem Biwak unter grandiosem Sternenhimmel. Jetzt war es endlich so weit: Vier Piloten grösstensteils mit Familie fanden sich zusammen, um in einer Materialschlacht gewogene 180kg (für sieben Träger und Trägerinnen!!) Ausrüstung zum Brämabüel zu schleppen.
Aber die Qual wurde überreichlich belohnt: Bei hochsommerlichen 20° tagsüber (in 2325m Höhe!) und kuscheligen 15° in der Nacht genossen wir eine Art sommerliches wolkenloses Herbstwetter - die Stimmung und die Sicht war wie im Herbst. Für die kitschige Stimmung in etlichen Bildern möchte sich der post production manager entschuldigen - man konnte sie nicht wegfiltern.

(Fotos von allen Beteiligten)

Das Jakobshorn empfing uns mit einer sagenhaft klaren Fernsicht wie nur alle paar Jahre:
Wie auch im letzten Bild erscheint die Sicht völlig unnatürlich.
Der Piz Platta (links) ist 33km, das Tinzenhorn (Mitte) 23km entfernt
Im Mittelgrund der Muchettagrat, im Vordergrund der Grasgipfel des Rinerhorns

Livia auf dem Weg zum Brämabüel, rechts Jakobshorngipfel und Tinzenhorn im Hintergrund

25kg auf dem Rücken, immer schön lächeln...

kurz vor dem Brämabüel (linker Bildrand oberhalb der Mitte, Nebengipfel des Jakobshorns)

Expertenrunde (Bernhard und Martino)

Startstelle

Christoph heizt seinen Junior Sport

Während die Männer fliegen unterhalten sich die Restfamilien

Bernhard kann schon früh seinen Ventus prügeln



Teilweise fast nachtschwarzer Herbsthimmel über uns

Zum Glück nur eine fotografische Kollision (ohne Photoshop!!)

Bernhards Ventus "über" der Drusenfluh (St. Antönien)...

...und Richtung Flüelaer Schwarzhorn

Am Nachmittag wirft Chris seine 100"-Needle



... und fliegt gemeinsam mit Martinos 100"-Mystery (=SpiderX)

Drei Segler im Dorfbart

Chris' Needle über der Madrisa (Klosters)...

und im Landeanflug

Christophs Micro-SpiderX im stark polarisierten Abendhimmel über dem Davoser See

Auch er versucht zur Drusenfluh zu gelangen

Chris mit seinem gut fliegenden Prunkstück

Micro-SpiderX im Landeanflug vor dem Usser Erb, unserer Föhnwiese

und kurz vor dem Aufsetzen

Das Zeltlager steht

Bertram und Chris

Bernhard bereitet seinen Ventus für das Schlafengehen vor

Dario (von Chris und Nadja) düst unermüdlich herum


Vor dem Sonnenuntergang Zeit für schöne Fotos



Bertrams Diva im schon herbstlichen Gras

Nein, keine Stecklandung... (aber fest genug wäre sie)

Das Grillfeuer fängt gerade an zu brennen, die Stimmung ist super

Livia und Dario

Landefeld links, Startkante rechts

Nach dem Fliegen ist vor dem Fliegen - Zeit für einen Apero


Bertram wollte schon immer mal in den Sonnenuntergang fliegen -
heute ist es soweit

TRAUMHAFTE Stimmung

Völlig friedlich, und sanfteste Aufwinde erlauben noch einen 20-Minuten-Flug

Auch Chris geniesst die aussergewöhnliche Flugmöglichkeit

Bertram an den Knüppeln

Der Himmel war sehr bemerkenswert in der Mitte wesentlich dunkler
als Richtung Sonne oder gegenüber

Bertrams Sprite in den letzten Runden



Chris' Mystery im Gegenanflug zur Landung

Säntischhorn auf der anderen Seite des Dischmatals

Der Ayers Rock von Davos

Grillwurst ist fertig!

So lässt sich Familie und Hobby vereinen

Bergscherenschnitt nach Sonnenuntergang

Alle strahlen

Kein Biwak ohne Lagerfeuer
(die Lichter vor Livias Kopf: Schatzalp)



Nach strahlend schöner Nacht schon viel zu früh der Sonnenaufgang



Im Westen der blaugrüngraue Erdschatten mit dem rosa Band der Venus darüber

Erste Sonne am Piz Ela (links) und am Tinzenhorn (rechts)

Weissfluhgipfel und -joch über der Parsenn

Guten Morgen, liebe Segler, habt ihr gut geschlafen?

Der Weckdienst war extrem neugierig und wollte schnurstraks in das Zelt hinein



Bertram briet Spiegeleier für ein anständigers Bergler-Z'Morge

Die Truppe beim Frühstück - und es ist schon wieder warm

Ab 9:30 flog Bertrams Sprite, ab 10:30 Chris' Mystery
und ab 11:30 reichte es auch für Bernhards Ventus
- aber alles fast nur im reinen Hangwind







Ventus bei der Passage

... und anfangs Dischmatal Richtung Schwarzhorn



Gegen Mittag trug es besser und besser

Um 12:30 kamen die "Tagesgäste" Martino und Erwin

Der Rückweg zur Ischalp auf dem von blitzgeköpften Lärchen gesäumten Alpweg
Beachte: es ist Nullkommanull Dunst in dem Bild, aber auch wirklich gar keiner...


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