5. Februar 2012
Besuch auf der Erbalp...

seit ein paar Tagen herrscht sibirische Kälte, -27°C auf dem Fensterbankthermometer:
Gute Verhältnisse für ein paar Flüge auf der Erbalp...

Ein fast ausgestorbene Pflanzenart: die Eisblume


In Winterkampfmontur geht es zunächst über eine ausgefräste Alpstrasse


Jetzt ging es etwa eine Stunde durch den Wald...


...bis wir an der Waldgrenze anlangten



Ab jetzt bahnten wir uns den Weg durch ungespurtes Gelände (von Wildfährten abgesehen)


Schweiss kann nicht nur verdunsten, sondern auch festfrieren!


Ungetrübter Blick aufs Tinzenhorn


1000 kleine Damokleszäpflein über unseren Häuptern


Unerwartet blies uns ein deutlicher Hangwind entgegen
und ermöglichte motorlosen Handstart


Voller Freude über das Windglück erst einmal am Hang entlang gefahren


Gegenüber der Sonne war der Himmel wieder so richtig blau


Mit der ersten Höhe etwas nach draussen Richtung Jakobshorn gekurvt, doch was war das:
Thermik wie im Sommer? An verschiedenen Stellen, teils weit draussen, ging es ordentlich nach oben!


Kurze Zeit später sah es schon so aus


Und nicht viel später so! Schwer zu erklären bei ca. -20°C


Aber die Kälte kroch unerbittlich durch die nassen Handschuhe,
und so musste ich nach nur 20 Minuten an die Landung denken.



Wieder in Hangnähe


Und sauber bei Fuss in den Schneehang gesteckt.


Regenrinnen sind für Montagearbeiten enorm praktisch:
Man verliert keine Schräubchen oder Kleinteile!


Und wieder herrlich funkelnder Schnee!
(Man muss ihn unscharf fotografieren, sonst sieht man auf dem Foto nichts)


Auf dem Nachhauseweg - die Sonne stand schon tiefer, und es wurde richtig "schattig"


Im Nachhinein haben wir uns geärgert, dass wir kein besseres Material mitgenommen hatten.
Mit einem anständigen 3-Meter-Segler wäre das heute der blanke Wahnsinn gewesen.
Die Technik hat tapfer mitgespielt; alle zwei Minuten liess ich den Motor mal kurz laufen,
aber nur um zu hören, ob der Lipo schon in die Knie geht.
Und eine Senderbox wäre wohl nicht das schlechteste...

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