Das Dorniermuseum in Friedrichshafen



Um uns für das jährliche Wasserflugtreffen zu inspirieren besuchte unsere Gruppe das Dorniermuseum in Friedrichshafen. Es war ein wahrer Quell für Anregungen zum Bau eines frühzeitlichen Flugbootes mit ihrem heute befremdlichen Aussehen.


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Nach einer angenehmen Fahrt im chauffierten Bus in Friedrichshafen wieder die Beine ausstrecken



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Das Museum erwartet uns mit seinem Prachtstück am Eingang - dem senkrecht startenden Transporter Do-31



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Beide gebauten Do-31 sind erhalten, die andere steht in der Flugwerft Oberpfaffenhofen



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Unser Museumsführer, ehemaliger Alphajet-Pilot der Luftwaffe, war sehr kompetent und seine Erzählung der Frühgeschichte Dorniers sehr spannend



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Recht unbekannt sind Dorniers Frühwerke für Graf Zeppelin: monströse Grossflugboote



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Man kann mitverfolgen, wie ein ums andere Element des später so erfolgreichen Wal-Flugbootes "entdeckt" wurden.



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Und hier ist er: der Ur-"Wal"



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Der 1922er Wal, auch 5t-Wal genannt, neben dem skurilen "Delphin"



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Nach der Frühgeschichte ging es in die sehr gepflegte Halle



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Das Prunkstück ist der Wal N25, ein originalgetreuer Nachbau des von Amundsen 1925 für seinen Nordpolflug verwendten 5t-Wals
- ein spektakulärer Flug, der den Wal berühmt machte.



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Dieser Wal sollte zwei Jahre später 1927 - mit der Kennung G-EBQO - von F.T. Courtney
über den Atlantik geflogen werden, er scheiterte aber in drei Anläufen



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Erst 1930 schaffte es Gronau mit genau diesem Wal - jetzt als D-1422 - nach New York zu fliegen,
heimlich und gegen den Willen der Nazis. Der Jubel in den USA war aber extrem gross



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Bis 1934 wurde er dann, wie seit 1927 (mit Ausnahme des Atlantikfluges) zur Pilotenschulung in List (Sylt) eingesetzt



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Danach kam er ins Deutsche Museum in den Innenhof, wo er 1944 durch Bomben zerstört wurde



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Jetzt folgen noch etliche Detailbilder - für den der sich am Nachbau versuchen möchte.


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Dornier hat aber nicht nur Flugzeuge gebaut, sondern sehr viel Avionik: digitale Bildysystem u.v.a.m.



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Eine spätere Entwicklung Dorniers, der advanced technology Tragflügel ATT - seine Flügelspitzenform war eine Weile auch bei Modellseglern in Mode



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Unter der Decke eine Do-29 aus dem Jahr 1958. Dornier war sehr aktiv auch mit der Entwicklung von Senkrechtstartern beschäftigt.



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Mit den Drohnen - hier ein komplettes CL289-System - nähern wir uns grössenmässig wieder dem Modellbau - mit manchem für uns interessanten Detail.



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Mit dem Songbird sind wir gänzlich bei unseren gewohnten Formaten und Bauteilen (z.B. Motoren von Hacker) angelangt



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Man vermisst seinen Sender und würde eigentlich gerne ein paar Runden mit dem Ding drehen...



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Um 13°° war es dann Zeit für eine ausgiebige Stärkung in wie in D gewohnt hoher Qualität zu beschämend niedrigen Preisen



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Dann ging es in den Aussenbereich...



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... in dem inzwischen auch die allererste Dornier-Barracke nachgebaut ist.



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Die "Gina" (Fiat G-91 Jagdbomber) wurde als erstes Düsenflugzeug im Nachkriegsdeutschland in Lizenz gebaut.


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An der Atlantique war Dornier im Rahmen eines europäischen Gemeinschaftsprojekts massgeblich beteiligt


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Sie diente der Seeaufklärung und U-Boot-Bekämpfung


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Der Laderaum für die ganzen Sonarbojen etc.


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Horch-Elektronik ohne Ende


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"Analoger" Beobachterplatz auf der Steuerbordseite


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Und nach dem schönen Aussenrundgang ging es wieder nach Hause


Das war ein wunderbarer Ausflug - solche sollten unbedingt wiederholt werden, z.B. nach Altenrhein...

Bertram Radelow
© 2018